Baustelle Erinnerung – Ausstellungsgestaltung im vorarlberg museum
Wie gehen wir heute mit der NS-Vergangenheit um? Die Schau zeigt, wie tief Ideologie und Vereinnahmung in Kunst und Kultur verankert waren – und wie vieles nach 1945 weiterwirkte. Historisch belastete Objekte aus dem Museum und aus dem öffentlichen Raum machen bisher wenig beachtete Aspekte der Vorarlberger Geschichte sichtbar. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf NS-Gegenständen aus privatem Besitz, die bis heute in Haushalten zu finden sind und Fragen nach Umgang, Herkunft und Bedeutung aufwerfen. „Baustelle Erinnerung“ versteht sich als offener Ort für eine wachsame Erinnerungskultur.
Die neue Ausstellung im vorarlberg museum lädt die Besucher dazu ein, diese Objekte kritisch zu betrachten und eine lebendige Erinnerungskultur zu thematisieren. Mit dem Gastbeitrag „Hitler entsorgen“ aus dem Haus der Geschichte Wien.
Ab jetzt bis 29. August 2026 geöffnet
Kuratiert von: Theresia Anwander, Felix Wittwer
Ausstellungsgrafik: Nina Sturn
Ausstellungsgestaltung | Szenografie: Sabrina Summer, London
Medientechnik: Martin Beck & Team
Spezialbauten: Roland Adlassnigg
Aufbau und Beleuchtung: vorarlberg museum
Projektmanagement: Johannes Nussbaumer, Judith Kern
Fotos: Petra Rainer, René Fischer, Nina Sturn